Ärzte Zeitung, 18.08.2015

Dresden

Ärzte helfen Jungen aus Kirgisien

DRESDEN. Ein Ärzteteam der Kinderchirurgie am Dresdner Uniklinikum Carl Gustav Carus hat einem Fünfjährigen aus Kirgisien zwei Darm-Operationen ermöglicht. Die Kosten übernahmen die Ärzte zum großen Teil selbst, unterstützt wurden sie von der Stiftung Hochschulmedizin, dem Vorstand der Uniklinik und dem Verein Friedensdorf International.

Der Junge war ohne Öffnung des Enddarms zur Welt gekommen und konnte in seiner Heimat nur mit einem künstlichen Darmausgang versorgt werden. Nun kann er wieder ganz normal die Toilette benutzten.

Immer mehr Menschen auch in Deutschland können sich eine gesundheitliche Versorgung nicht leisten - etwa wohnungslose Menschen, Haftentlassene, die noch nicht versichert sind, oder Asylbewerber. Zahlreiche Ärzte helfen daher ehrenamtlich. (lup)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Morphin bei Herzinfarkt – unverzichtbar aber umstritten

Morphin bei Herzinfarkt-Patienten: Die Sicherheit des Schmerzmittels hat sich in einer aktuellen Studie bewährt. Zweifel über ein mögliches Risiko bleiben aber vorerst. mehr »

Zu viele Hausbesuche = Regress!

Zwei hessische Landärzte wurden in Regress genommen, weil sie deutlich mehr Hausbesuche als ihre Kollegen absolviert haben. Über 50.000 Euro sollen sie zurückzahlen. Die Ärzte verstehen die Welt nicht mehr - und wehren sich. mehr »

Tot oder nicht tot – das ist hier die Frage

Särge mit Ausgängen und Glöckchen um die Arme: Schon seit Jahrhunderten ziehen Wissenschaftler die Eindeutigkeit des Todes in Zweifel. Eine neue Ausstellung in Berlin zeigt Exponate, die dem Scheintod ein Schnippchen schlagen sollten. mehr »