Ärzte Zeitung, 10.09.2015

Russland

Mann erschießt aus Frust seinen Schönheitschirurgen

ST. PETERSBURG. Im Streit um eine Schönheitsoperation hat ein 34-jähriger Russe einen Chirurgen erschossen und danach die Waffe gegen sich selbst gerichtet.

Der Täter sei seinen Verletzungen erlegen, teilten die Behörden in St. Petersburg am Dienstag der Agentur Interfax zufolge mit.

Der Mann hatte sich an der Nase und den Ohren operieren lassen, war aber mit dem Ergebnis unzufrieden. Der frühere Berufssoldat stellte den Schönheitschirurgen daraufhin am Montag in einem Krankenhaus der Millionenmetropole zur Rede und tötete ihn im Streit mit einem Gewehrschuss in die Brust.

Den Ermittlungen zufolge hatte der Arzt nicht selbst operiert, sondern die Eingriffe lediglich beaufsichtigt. (dpa)

Topics
Schlagworte
Panorama (33135)
Chirurgie (3478)
Organisationen
Interfax (68)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Dieses Training hält jung

Forscher haben in einer Studie Trainingsformen identifiziert, die die Zellalterung verlangsamen: Wer sein Leben verlängern will, sollte wohl eher aufs Laufband als in die Muckibude. mehr »

Zoster-Impfempfehlung für Senioren und chronisch Kranke!

Gürtelrose ist weit verbreitet und die Therapiemöglichkeiten gegen die neuropathischen Schmerzen sind begrenzt. Die STIKO rät daher nun zum Impfschutz in Risikogruppen. mehr »

Widerspruchsregelung spaltet Ethikrat

Auch im Deutschen Ethikrat wird über die Organspende kontrovers diskutiert: Manche Mitglieder sehen eine Widerspruchslösung pragmatisch und als zumutbar für die Bürger, andere Probleme mit der Verfassung. mehr »