Ärzte Zeitung, 08.12.2015

Humanitäre Hilfe

Rekordsumme erbeten

GENF. Angesichts des Leids von Millionen von Menschen durch Kriege und Katastrophen haben internationale Hilfsorganisationen für das kommende Jahr um die Rekordsumme von 20,1 Milliarden US-Dollar gebeten (18,48 Milliarden Euro).

Insgesamt seien 125 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen, erklärten sie in einem gemeinsamen Appell, der am Dienstag veröffentlicht wurde.

"Das Leid hat weltweit Ausmaße erreicht wie nie zuvor innerhalb einer Generation", erklärte Stephen O'Brien, der stellvertretende UN-Generalsekretär für Nothilfekoordinierung.

Mit der erbetenen Summe wollen die Organisationen - unter ihnen das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) - im kommenden Jahr mehr als 87 Millionen Menschen versorgen, die am dringendsten darauf angewiesen seien. (dpa)

Topics
Schlagworte
Panorama (27125)
Organisationen
WHO (3559)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Stromstimulation hilft Gedächtnis auf die Sprünge

US-Forscher haben mit einer speziellen Wechselstromstimulation das Arbeitsgedächtnis von über 60-Jährigen auf das Niveau von 20-Jährigen gehoben – zumindest für kurze Zeit. mehr »

Aufklärung alleine verpufft

Nicht nur zu Ostern locken Schokolade und Co.: Laut DONALD-Studie liegt der Zuckerverzehr gerade bei Kindern und Jugendlichen noch immer über der WHO-Empfehlung. Forscher sehen hier die Politik in der Pflicht. mehr »

Länger geguckt, eher gekauft

Menschen treffen irrationale Kaufentscheidungen, so eine Studie: Allein eine lange Betrachtungsdauer lässt Personen eher zugreifen – selbst, wenn das Produkt schlecht ist. mehr »