Ärzte Zeitung, 15.01.2016

"Auf Streife"

Fernsehserie auf der Suche nach Ärzten

Mediziner, die es vor die Kamera zieht, haben nun ihre Chance: Sat.1 sucht für ein Reality-Format.

NEU-ISENBURG. Körperliche Auseinandersetzungen, häusliche Gewalt, Drogenproblematik: Wenn Polizei und Rettungskräfte ausrücken, treffen sie oft auf dramatische Situationen. Die Fernsehserie "Auf Streife" stellt genau diese dar: In ihren scheinbar alltäglichen Einsätzen treffen in der sogenannten Scripted-Reality-Doku - die scheinbar realen Einsätze der Polizisten basieren auf einem Drehbuch - auf die vielfältigsten Herausforderungen.

Für den Ableger "Auf Streife - Die Spezialisten", der seit August 2015 ausgestrahlt wird und die alltägliche Arbeit anderer Berufsfelder - etwa von Rettungskräften oder dem Zoll - zeigt, werden nun Mediziner gesucht, die es vor die Kamera zieht.

Für das Format, das täglich um 15 Uhr auf Sat.1 zu sehen ist, rekrutiert die Produktionsfirma filmpool "medizinisches Fachpersonal (Ärzte, Notärzte, Krankenschwestern, Pfleger) sowie Medizinstudenten in ihrem praktischen Jahr oder kurz vor dem 2. Staatsexamen".

"Unsere Darsteller erhalten ein Drehbuch", erklärt Shabnam Benab das Konzept der Scripted-Reality-Show. "Die Spezialisten, also die Ärzte, sollten so handeln, wie sie es auch in der Klinik tun würden."

Gesucht würden Mediziner jeden Alters; da es sich um wiederkehrende Charaktere handelt, werden Interessierte zunächst zum Casting nach Köln eingeladen, sagt Benab, die bei filmpool für "Auf Streife" zuständig ist. Die Rollen würden im Anschluss nach Absprache mit dem Sender besetzt.

Fahrtkosten werden ab einer Entfernung von 50 Kilometern übernommen. Die Gage für die auserwählten Mediziner, so Benab, werde aktuell noch verhandelt. (jk)

Interessierte Mediziner erfahren telefonisch mehr unter 0221-669522447.

Topics
Schlagworte
Panorama (32129)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Vorhofflimmern schlägt aufs Hirn

Nicht nur ein Risikofaktor für Schlaganfall: Vorhofflimmern ist auch für das Gehirn gefährlich. Angststörungen und kognitive Einschränkungen sind Nebenwirkungen, so eine Studie. mehr »

Gericht urteilt über Diesel-Fahrverbote

Müssen Städte die Feinstaub-Notbremse ziehen und Diesel-Fahrzeuge aus den Innenstädten verbannen? Bejaht das Bundesverwaltungsgericht dies, könnte auch die Gesundheitswirtschaft in die Bredouille kommen. mehr »

Bei Diabetes "nicht gleich mit Verboten kommen!"

Professor Hellmut Mehnert ist eine wahre Kapazität auf dem Gebiet der Diabetologie. Anlässlich seines 90. Geburtstags sprach die "Ärzte Zeitung" mit ihm über Patienten-Motivation, Defizite und neue Therapie-Optionen. mehr »