Ärzte Zeitung, 21.03.2016

Umwelt

Wie aus Feinstaub Kunst wird

STUTTGART. Im Kampf gegen den gesundheitsschädlichen Feinstaub in Stuttgart hat der Künstler Erik Sturm einen ganz eigenen Stil entwickelt. Der 33-Jährige macht die winzigen Partikel sichtbar - in Form von Installationen oder Bildern.

Gemalt wird mit der Staubfarbe "Neckartorschwarz" in Anlehnung an die Kreuzung namens Neckartor, die wegen ihrer hohen Feinstaubbelastung überregional bekannt wurde. Die Bilder von Sturm zeigen grau-schwarze, fast modelliert wirkende Flächen, die teilweise aufgebrochen sind.

Damit er den Dreck verarbeiten kann, wird ihm ein Bindemittel hinzugefügt. Zugleich schützt er sich auch beim Staubsammeln: "Ich trage eine Maske." Der Schmutz am Neckartor sei übrigens gar nicht so einfach zu finden gewesen. Fündig wurde er auf den Fensterbänken des Amtsgerichts.

Bei Umweltschützern und Organisationen wie Greenpeace kommt Sturms Idee gut an, weil sie auf andere Weise als die Behörden auf ein Problem aufmerksam macht. (dpa)

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