Ärzte Zeitung, 11.10.2004

FUNDSACHE

Das Nervige an Handy-Gesprächen

"Hallo! Ich sitze gerade im Zug..." Telefongespräche am Handy mithören zu müssen, ist nervig. Besonders ärgerlich ist, daß bei diesen Telefonaten meist lauter gesprochen wird, als bei einem direkten Gespräch üblich ist.

Noch unangenehmer aber ist, daß man immer nur eine Seite des Gesprächs hört. Das nämlich zwingt Zuhörer automatisch dazu, die andere Seite des Telefongesprächs zu ergänzen, um die Konversation zu verstehen. Man hört also zu - und kann nichts dagegen tun. Das hat der englische Psychologe Andrew Monk von der Universität York in einer Studie herausgefunden, wie "Nature" online berichtet.

Nichts ahnende Zugpassagiere waren Versuchskaninchen. Mitarbeiter führten Gespräche im Zug - am Handy oder von Angesicht zu Angesicht, wobei in einer Variante nur einer zu verstehen war. Die Befragung der Passagiere ergab, daß es jeweils die einseitige Kommunikation war, die mehr Aufmerksamkeit gefordert und so mehr gestört hat. (ug)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3196)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Dicker Hals = dickes Risiko fürs Herz

Nicht nur ein dicker Bauch spricht Bände – der Halsumfang eignet sich ebenfalls, um das kardiovaskuläre Risiko abzuschätzen. mehr »

Junge Ärzte müssen etwas zur Versorgung auf dem Land beitragen!

Politik und Verbände mühen sich ab, um junge Ärzte für die Versorgung auf dem Land zu begeistern. Blogger Dr. Jonas Hofmann-Eifler sieht die Verantwortung ein Stück weit auch bei sich und seinen Kollegen. mehr »

Konsequente Strategie gegen Diabetes

Angesichts der epidemischen Zunahme von Diabetes-Patienten in Deutschland, muss die nächste Bundesregierung unbedingt den Nationalen Diabetesplan umsetzen. mehr »