Ärzte Zeitung, 12.10.2004
 

FUNDSACHE

"Dieses Bett wird gesponsert von..."

"Dieses Bett wurde gesponsert von Ihrem Blumengeschäft" - was man sonst nur von Parkbänken kennt, soll nun auch in einem belgischen Rehabilitationszentrum Realität werden: Das St.-Ursula-Zentrum in Herk-de-Stad braucht Geld und bietet seine Betten zum Sponsoring an, berichtet die britische Online-Agentur Ananova.

Das Geld werde gebraucht, um den Patienten Aktivitäten für die Abende anbieten zu können, so Krankenhaussprecher Johan Grauwels. "Die Patienten haben tagsüber genug zu tun. Aber außer Fernsehen können wir ihnen abends gar nichts anbieten", sagt er.

"Deshalb möchte unsere Direktion nun Geschäfte in der Stadt bitten, Betten zu sponsern. Mit dem Geld können wir einen Garten für die Patienten anlegen oder Playstations kaufen, an denen sie Fingerbewegungen üben können." Zwei Geschäfte, darunter ein Blumenladen, haben bereits zugegriffen und für 250 Euro ein Krankenhausbett gesponsert. (ug)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Wie Grippeviren ihr Erbgut steuern

Forscher haben nachgewiesen, wie Gene von Influenza-A-Viren an- und abgeschaltet werden. Die Erkenntnisse sollen die Entwicklung neuer Therapien vorantreiben. mehr »

6000 Euro Strafe für Informationen über Abtreibung

Wegen unerlaubter Werbung für Schwangerschaftsabbrüche hat das Amtsgericht Gießen am Freitag eine ortsansässige Allgemeinärztin zu 6000 Euro Geldstrafe verurteilt. mehr »

Mehr Transparenz soll die Wogen der SPRINT-Studie glätten

Der Streit um die SPRINT-Studie hält an. Im Fokus steht die genutzte Methode der Praxisblutdruckmessung, um die sich Gerüchte rankten. Jetzt hat die SPRINT-Gruppe für mehr Transparenz gesorgt. mehr »