Ärzte Zeitung, 24.02.2005

FUNDSACHE

Beamte müssen Höflichkeit pauken

Nicht nur faul, sondern auch unfreundlich sind die Beamten. Deshalb werden sie nun von der Regierung auf Seminare geschickt, wo sie höfliche und freundliche Umgangsformen lernen sollen.

Dann sollen Undercover-Agenten in den Behörden die Freundlichkeit der Beamten testen. Die Vorgesetzten werden ebenfalls angehalten, Beamte auf Höflichkeit zu prüfen, sie etwa auf Außenleitungen anzurufen. Nein, hier geht es natürlich nicht um deutsche Beamte, sondern um malaysische.

Von malaysischen Beamten werde gesagt, sie sähen Arbeit nur als Ablenkung von Tee-Pausen an, berichtet BBC online. Niemand fühle sich zuständig, man werde von einem zum anderen verwiesen (Karl-Valentin-Fans kennen das als das "Buchbinder-Wanninger-Syndrom").

Genau das hat Malaysias oberster Staatssekretär Samsudin Osman selbst erlebt. Nun hat er angeordnet, Unfreundlichkeit von Beamten nicht mehr zu tolerieren. (ug)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3198)
Organisationen
BBC (453)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Bekommen Kinder O-Beine durch Sport?

Zu O-Beinen neigen offenbar viele Kinder, die bestimmte Sportarten betreiben. Dabei wirkt die einseitige Druckbelastung im Knie als Wachstumsbremse, vermuten Forscher. mehr »

Neue Leitlinie zum Kopfschmerz durch Schmerzmittel-Übergebrauch

Schmerzmittel können vorbestehende Kopfschmerzen verstärken und chronifizieren - wenn man sie zu oft, zu lange oder zu hoch dosiert einnimmt. Eine neue Leitlinie zeigt auf, wie Ärzte solchen Patienten helfen können. mehr »

Nicht nur zu viel LDL-C ist schädlich

Atherosklerose entsteht offenbar nicht nur, wenn zu viel LDL-Cholesterin im Blut zirkuliert. Der Aufbau der Partikel scheint ebenfalls eine wichtige Rolle zu spielen – und hier lässt sich therapeutisch eingreifen, wie Wissenschaftler zeigen. mehr »