Ärzte Zeitung, 17.03.2005

FUNDSACHE

Mit Nadeln gespickt in Praxis vergessen

Akupunktur hilft bekanntlich gegen Schmerzen und Heuschnupfen, ist bei der Raucherentwöhnung erfolgreich und kommt sogar in der Reproduktionsmedizin zum Einsatz. Wohldosiert, wohlbemerkt. Daß eine allzu lange Akupunktursitzung auf Dauer schmerzhaft werden kann, hat jetzt eine Patientin aus Karlsruhe erfahren müssen.

Die mit Akupunktur-Nadeln gespickte Frau war am Dienstagabend in einer Karlsruher Arztpraxis glatt vergessen worden. Als ihr die Behandlung außergewöhnlich lange vorkam und sogar die Lichter ausgingen, rief die 25jährige zunächst laut nach den Arzthelferinnen, teilte die Polizei gestern mit.

Da ihr jedoch niemand zur Hilfe eilte, zog sich die Frau die Nadeln selbst aus dem Körper und machte sich auf die Suche nach dem Personal. Die Praxis war aber bereits abgeschlossen. Daraufhin rief die Frau über ihr Handy die Polizei an und wurde schließlich vom Hausmeister befreit. (dpa/eb)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Neue Arzneien zum Schutz vor Brüchen

Osteoporose wird oft übersehen. Der Welt-Osteoporose Tag rückt die Erkrankung ins Bewusstsein. Zum Schutz vor Frakturen werden derzeit neue Substanzen erprobt. mehr »

Vergangenheit, die nicht vergeht

Ramstein, Eschede, Loveparade in Duisburg: Großunglücke lassen bei Opfern und oft auch bei Einsatzkräften seelische Wunden zurück. Psychotraumatologen können den Betroffenen in der Regel gut helfen. mehr »

Politik hat die Bedeutung der Arzneimittelforschung erkannt

Gute Versorgungsideen sind in der Politik willkommen, stellte Gesundheitsminister Jens Spahn bei der Springer Medizin Gala zum Galenus-von-Pergamon-Preis klar. mehr »