Ärzte Zeitung, 05.04.2005

FUNDSACHE

Stare, die wie Hühner gackern

Der Frühling ist da. Man merkt‘s am Wetter, und man merkt‘s an den Vögeln, die zur Zeit - vor allem frühmorgens - ihr Bestes geben. Doch manche Vögel singen nicht nur gut, sondern komponieren auch.

Wer in diesen Tagen glaubt, aus dem Apfelbaum ein Handy klingeln zu hören, wurde vermutlich von einem Amselmännchen getäuscht. Amseln seien unglaublich vielseitige Sänger, sagt Matthias Werner von der Staatlichen hessischen Vogelschutzwarte in Frankfurt am Main.

Ein Vogel beherrsche bis zu 78 Strophen und baue immer wieder neue Töne ein - oft sei Fahrrad- oder Telefonklingeln zu hören. "Auch Kohlmeisen führen einen immer wieder an der Nase herum", sagt Werner. Sie haben 32 verschiedene Rufe im Repertoire.

Stare sind begabte Imitatoren: "In der Nähe eines Hühnerstalls gackern sie", sagt Werner. Dialekte gibt es bei allen Arten: Buchfinken zwitschern an der Nordsee ein bißchen anders als in den Alpen. (dpa)

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