Ärzte Zeitung, 28.04.2005

FUNDSACHE

Kröten blähen sich auf und platzen

In Hamburg wird der kleine Teich schon "Tümpel des Todes" genannt. In dem Gewässer im Hamburger Stadtteil Altona sind einem Bericht der "Berliner Morgenpost" zufolge schon mehr als 1000 Erdkröten gestorben. Das eigentlich mysteriöse daran: Ihre Körper blähen sich wie Ballons auf und explodieren regelrecht. Das Phänomen hat schon international Schlagzeilen produziert.

Weder Tierärzte noch Biologen wissen eine Erklärung für das Massensterben. "Wir stehen vor einem Rätsel", sagte Janne Klöpper vom Hamburger Institut für Hygiene und Umwelt.

Werner Smolnik vom Hamburger Naturschutzbund hat das Phänomen mit eigenen Augen gesehen. "Wir sahen Tiere, die an Land gekrochen kamen, sich aufblähten und platzten", erzählte er, nachdem er von alarmierten Fußgängern auf die vielen Krötenkadaver aufmerksam gemacht worden war. Er hält einen seltenen Pilz als Ursache des Krötensterbens für möglich. (Smi)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3198)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Zufallsbefunde – Wer sucht, der findet

Bei der bildgebenden Diagnostik kann es vorkommen, dass unerwartet ein Befund jenseits des eigentlichen Anlasses auftaucht. Das sollte man den Patienten klarmachen – vorher. mehr »

Streit um "Strafgebühr" im Krankenhaus

KBV-Chef Gassen fordert für Patienten, die mit Bagatellerkrankungen in die Notfallambulanz der Kliniken kommen, eine Gebühr. Das hält die DKG für "schlicht falsch". Die Linke mutmaßt: "Notaufnahmen nur für Reiche"? mehr »

Das hilft bei "Fettleber"

Patienten mit nichtalkoholischer Fettleber können sich selbst helfen - indem sie gesünder leben. Forscher haben Biomarker ausfindig gemacht, die offenbar die Veränderung der Leberfibrose vorhersagen können. mehr »