Ärzte Zeitung, 03.08.2005

FUNDSACHE

EU-Richtlinie gilt nicht fürs Dirndl

Bedienungen droht kein Dirndl-Verbot. Foto: dpa

Der Streit um ein Dirndl-Verbot in Bayern entpuppt sich als Sturm im Wasserglas. Entsprechende Sorgen von Städtetagspräsident Christian Ude um die bayerische Biergarten-Tradition nannte der Leiter der bayerischen EU-Vertretung, Paul-Joachim Kubosch, gestern unbegründet.

Ude hatte befürchtet, daß wegen der "EU-Richtlinie zum Schutz vor optischer Strahlung" Biergarten-Bedienungen in Zukunft nicht mehr mit tiefem Dekolleté servieren dürften. Kubosch nannte dies eine "Fehlauslegung".

Die EU-Richtlinie, die sich noch im Gesetzgebungsverfahren befindet, beziehe sich nur auf Risikoberufe, bei denen Arbeitnehmer extremen Sonnenstrahlen ausgesetzt sind. (ddp.vwd)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Bei Dauerschmerz leidet auch das Gedächtnis

Wird der Geist träger, geht das zulasten von Lebensqualität und Unabhängigkeit. Eine US-Studie hat den Einfluss anhaltender Schmerzen auf Kognition und Demenzrisiko untersucht. mehr »

Rettungsgasse blockieren kostet 320 Euro

Länderkammer verschärft die Bußgeldhöhe, wenn Rettungsgassen nicht beachtet werden. mehr »

Palliativmedizin erfordert Zusatzqualifikation

Die Debatte um die Verpflichtung von Hausärzten zur Zusatzausbildung in Palliativmedizin schlägt hohe Wellen. In der KBV-Vertreterversammlung am Freitag wurde KBV-Vize Hofmeister nun grundsätzlich. mehr »