Ärzte Zeitung, 31.10.2005

FUNDSACHE

Mission zum Mars durch Sex gefährdet?

Die Mitglieder der angesehenen US National Academy of Sciences (NAS) machen sich Sorgen um jene Astronauten, die in zwei oder drei Jahrzehnten zur ersten bemannten Mars-Mission aufbrechen werden. Dabei grämen sie sich jedoch weniger um den zu erwartenden Muskel- und Knochendichteschwund der Crew-Mitglieder während ihrer etwa 30monatigen Reise zum Roten Planeten, sondern um das Sex- und Gefühlsleben der Astronauten.

Partnerkonflikte, Eifersucht zwischen Crew-Mitgliedern, womöglich auch sexuelle Belästigung - die Zahl der möglichen Konflikte innerhalb einer auf Jahre isolierten Gruppe sei groß, meinen die Akademie-Mitglieder.

"Falls es sexuelle Konflikte oder Untreue gibt, kann das zu einem Zerbrechen des Teams führen", sagte der Medizin-Anthopologe Lawrence Palinkas laut "New Scientist". Sex könne jedoch auch positive Wirkungen entfalten: vor allem gegen die Langeweile während der Reise. (Smi)

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