Ärzte Zeitung, 27.01.2006

Bußgeld für Zahnspangen

BANGKOK (dpa). Wer eine Zahnspange tragen muß, ist meist froh, sie schnell wieder los zu sein. Für thailändische Teenager hingegen sind falsche Spangen für die Zähne der jüngste Mode-Hit - je bunter und schriller, desto besser.

Aus Sorge um die Volksgesundheit geht jetzt allerdings die Regierung massiv gegen die Plastikspangen vor und hat Herstellung, Import und Verkauf verboten, berichtete gestern die Zeitung "Bangkok Post".

Nach Ansicht der Gesundheitsbehörden können die Mode-Spangen die Zähne ruinieren oder verschluckt werden. Manche enthielten zudem giftige Substanzen wie Arsen, Blei oder Chrom. Wer gegen das Verbot verstößt, müsse mit einer Geldbuße von umgerechnet 1000 Euro oder Haft rechnen, hieß es weiter.

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3196)
Wirkstoffe
Blei (95)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

30 Minuten Bewegung am Tag verhindern jeden 12. Todesfall

Bewegung verlängert das Leben, das bestätigt die bisher größte Studie zum Thema. Und: Bewegung im Alltag reicht dazu schon aus, es muss kein anstrengender Sport sein. mehr »

Welche Gesundheitspolitiker bleiben im Bundestag?

So sehr sich der Bundestag verändert - viele aus der Gesundheitspolitik vertraute Gesichter werden vermutlich wieder im Gesundheitsausschuss arbeiten. Eine Auswahl. mehr »

Merkel beansprucht Führung weiter für sich

Drastische Einbußen, aber immer noch vorn: Die Wähler versetzen der Union einen Kinnhaken. Die große Koalition scheint passé. Auch die Umfrageteilnehmer der "Ärzte Zeitung" hatten bereits im Vorfeld eine neue "GroKo" abgelehnt. mehr »