Ärzte Zeitung, 20.04.2006

Kröten hormonell durch den Wind

Wer in seinem Gartenteich in diesen Wochen drei bis vier aneinander geklammerte Erdkröten findet, sollte sich nicht wundern. "Das ist der jährlich zur Paarungszeit immer wieder zu beobachtende Paarungskampf der Männchen um die Weibchen", sagt Severin Zillich vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland.

Dabei befinde sich das Weibchen meist in der Mitte der kämpfenden Rivalen. "Die wesentlich kleineren Männchen sind während der Paarungszeit hormonell völlig durch den Wind", so Zillich. Durch den Kampf der männlichen Amphibien werde das Weibchen mitunter so beschwert, daß es ertrinke. Manchmal klammerten sich männliche Kröten versehentlich sogar an andere Männchen. (dpa)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3196)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Bei Dauerschmerz leidet auch das Gedächtnis

Wird der Geist träger, geht das zulasten von Lebensqualität und Unabhängigkeit. Eine US-Studie hat den Einfluss anhaltender Schmerzen auf Kognition und Demenzrisiko untersucht. mehr »

Rettungsgasse blockieren kostet 320 Euro

Länderkammer verschärft die Bußgeldhöhe, wenn Rettungsgassen nicht beachtet werden. mehr »

Palliativmedizin erfordert Zusatzqualifikation

Die Debatte um die Verpflichtung von Hausärzten zur Zusatzausbildung in Palliativmedizin schlägt hohe Wellen. In der KBV-Vertreterversammlung am Freitag wurde KBV-Vize Hofmeister nun grundsätzlich. mehr »