Ärzte Zeitung, 13.10.2006

Häufige Umzüge sind schlecht für die Ehe

ROSTOCK (ddp.vwd). Mehrfache Umzüge erhöhen offenbar das Trennungsrisiko von Ehepaaren und Lebensgemeinschaften.

Nach einer Studie des Rostocker Max-Planck-Instituts für Demografische Forschung steht vor allem bei Paaren, die mindestens zweimal den Wohnort über große Entfernungen wechseln, viel auf dem Spiel. Sie haben ein 2,6mal höheres Scheidungsrisiko als seßhafte Paare, wie das Institut in seinem aktuellen Forschungsbrief veröffentlicht.

Befragt wurden Paare in Österreich, das mit seiner Scheidungsrate im europäischen Mittelfeld liegt. Außer der Häufigkeit der Umzüge ist auch wichtig, ob das Paar in die Ferne umzieht oder in der Nähe bleibt. So wird der Zusammenhalt eines Paares bei einem einmaligen Wohnortwechsel in derselben Stadt oder Region noch gestärkt.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Hüpfen und Einbeinstand halten fit

Hüpfen, Treppensteigen oder auf einem Bein Zähneputzen: Mit bewussten, einfachen Übungen können alte Menschen ihre Beweglichkeit erhöhen und die Sturzgefahr senken. mehr »

Gala mit Herz und Verstand

Mit einer festlichen Gala hat Springer Medizin pharmakologische Innovationen und ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Die Preisträger vermittelten Hoffnung auf Heilung und auf Hilfe, hieß es am Donnerstagabend. mehr »

Das sind die Gewinner des Galenus-von Pergamon-Preises 2017

Mit dem Galenus-von-Pergamon-Preis, der auch international große Anerkennung findet, wurden erneut Exzellenz in der deutschen pharmakologischen Grundlagenforschung und die Entwicklung innovativer Arzneimittel gekürt. mehr »