Ärzte Zeitung, 07.02.2007

FUNDSACHE

Kein Appetit jenseits des Lakritzäquators

Ob einem Lakritz schmeckt oder nicht, hängt anscheinend von der Herkunft ab. Dass es einen "Lakritz-äquator" gibt, belegen nicht nur die Verkaufszahlen der lakritzhaltigen Katzen, Rauten und Schnecken, sondern auch deren Hersteller.

"Der Lakritzäquator in Deutschland verläuft ungefähr auf Höhe der Mainlinie", so Heiner Wolters, Pressesprecher von Katjes. "Nördlich der Mainlinie essen die Menschen Lakritz gern, sündlich mögen sie den Geschmack einfach nicht." Über 80 Prozent seiner Lakritze verkauft Katjes in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. Haribo bestätigt das Phänomen. "Die Bayern nennen Lakritz ‚Bärendreck‘", verrät Pressesprecher Marco Alfter. "Sie mögen Fruchtgummi, je bunter, desto besser."

Erklärungen für das Phänomen sind rar. Eine bringt das Meer ins Spiel. Seefahrer hätten schon früh Lakritz importiert und als Überlebensmittel genutzt, da es den Hunger stille und den Durst lösche. (dpa)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3196)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Abwarten schlägt Op

Zumindest in den ersten sechs Jahren nach Diagnose haben Männer mit lokalisiertem Prostata-Ca eine bessere Lebensqualität, wenn sie sich nicht unters Messer legen. mehr »

No deal-Brexit? Dieses Szenario lässt NHS-Angestellte schaudern

Je mehr Zeit in ergebnislosen Verhandlungen verrinnt, desto nervöser werden Beschäftigte vor allem im Gesundheitswesen. Ein Brexit ohne Vertrag mit der EU? Im NHS fürchtet man in diesem Fall ein Desaster. mehr »

Der reine Telearzt kommt

Fernbehandlung ohne Erstkontakt in der Praxis? Im Ländle wird dieses Modell jetzt erstmals getestet. Die Kammer dort hat gerade das erste Projekt genehmigt. mehr »