Ärzte Zeitung, 15.03.2007

FUNDSACHE

Mann leistet seiner Bulldogge Erste Hilfe

In den USA hat ein Mann seiner Bulldogge durch eine Mund-zu-Nase-Beatmung das Leben gerettet.

Randy Gurchin, ein behinderter Veteran der US-Air-Force, war mit seiner Hündin Lucy in der Nähe eines zugefrorenen Sees in Nebraska unterwegs, als das Jungtier aufs Eis lief, um Gänse und Enten zu jagen. Dabei brach der Hund ein. Der 51-jährige Gurchin folgte ihm vorsichtig und zog das zehn Monate alte Tier aus dem Wasser.

Dann hielt er der Englischen Bulldogge den Mund zu und begann mit der Mund-zu-Nase-Beatmung. Gleichzeitig startete er eine Herzmassage. Nach einer Minute habe Lucy wieder zu atmen begonnen, berichtet die Online-Agentur Ananova. In einer Tierklinik wurde das Tier später in warmes Wasser gelegt und mit Sauerstoff versorgt.

Gurchin wollte aus seinem Einsatz kein Aufhebens machen. "Wenn du ein Haustier hast, gehört es zur Familie", sagte er. "Du würdest alles dafür tun, um sein Leben zu retten." (Smi)

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