Ärzte Zeitung, 04.05.2007

Geld verloren - das schmerzt

Wenn bei Geldeinbußen vom "schmerzhaften Verlust" die Rede ist, dann trifft diese Beschreibung den Sachverhalt genauer als vermutet: Denn der Verlust von Geld löst im Gehirn dieselben Reaktionen aus wie körperlicher Schmerz, fanden Ben Seymour und Kollegen vom University College in London heraus ("Journal of Neuroscience" 27, 2007, 4826).

Sie beschäftigten 24 Versuchsteilnehmer mit Glücksspielen und beobachteten mit Hilfe eines Magnetresonanztomografen die Gehirnaktivität der Probanden. Verloren diese Geld, so zeigte das Striatum dieselben Reaktionen, wie sie auch bei Schmerz und Angst üblich sind. (Smi)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3196)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Mütter stellen früh die Weichen für Babys Gesundheit

Dicke Mutter = dickes Baby: Diese Gleichung geht oft auf - leider. Ernährungs-Experten tauschen sich daher auf einem Kongress über den frühen Einfluss der mütterlichen Ernährung u.a. auf das Diabetesrisiko des Kindes aus und geben Tipps. mehr »

Würden Ärzte Gröhe wählen?

In einer großen Umfrage fragten wir Ärzte: "Wenn der Bundesgesundheitsminister direkt vom Volk gewählt werden könnte, wen würden Sie wählen?" Lesen Sie hier die Antwort. mehr »

Bei Dauerschmerz leidet auch das Gedächtnis

Wird der Geist träger, geht das zulasten von Lebensqualität und Unabhängigkeit. Eine US-Studie hat den Einfluss anhaltender Schmerzen auf Kognition und Demenzrisiko untersucht. mehr »