Ärzte Zeitung, 31.05.2007

Verkehrssünder probte Dopingtrick

Dopingpraktiken machen offenbar auch auf ganz unerwartete Weise Schule. So hat ein 42-jähriger Autofahrer aus Siegen mit einer von Dopingsündern bekannten Methode versucht, den Nachweis seines Drogenkonsums im Urin zu verwässern.

Der Mann war nach Polizeiberichten wegen seiner unsicheren und gefährlichen Fahrweise aufgefallen. Da der Verdacht des Rauschgiftkonsums bestand, sollte der Autofahrer auf der Polizeiwache eine Urinprobe abgeben. Dabei verdünnte er die Probe mit Leitungswasser, um das Ergebnis zu verfälschen.

Die Polizisten durchschauten allerdings den Trick und ordneten die Entnahme einer fälschungssicheren Blutprobe durch einen Arzt an. (ddp)

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