Ärzte Zeitung, 30.07.2007

Arzt hilft - und wird verhaftet

Vom "Würger" zum Retter: Ein 38-jähriger Arzt aus Rangsdorf bei Berlin hat in der vorvergangenen Woche beides erlebt, wie Berliner Zeitungen berichten. Danach habe der Mediziner seine 44-jährige Freundin abends bewusstlos in deren Wohnung vorgefunden. Sie habe nicht mehr geatmet.

Mit einer Akupressur an Hals und Nase habe er versucht, sie zu reanimieren. Als das erfolglos geblieben sei, habe der Gynäkologe den Notarzt gerufen. Dieser habe wegen der Hämatome am Hals der Berlinerin die Polizei benachrichtigt, die den Arzt schließlich festnahm. Im Krankenhaus habe sich jedoch herausgestellt, dass es sich nicht um Würgemale handelte. Der Gynäkologe wurde wieder entlassen; der Zustand der Frau sei weiter kritisch, hieß es. (ble)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3203)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

"Manche Wortwahl irritiert mich sehr"

Gesundheitsminister Spahn wird wegen des TSVG von Ärzten kritisiert. Im Interview mit der "Ärzte Zeitung" betont er: Es wird mit Falschinformationen Stimmung gemacht. mehr »

Galenus-Gala 2018 – Das sind die Gewinner

Was zeichnet innovative Arzneimittelforschung aus? Vier Medikamente und eine Forschergruppe erhalten den Galenus-von-Pergamon-Preis 2018. Für beispielhaftes soziales Engagement wurde zudem der CharityAward verliehen. mehr »

Stammzelltherapie stoppt aggressive MS

Je früher, desto wirksamer – auch bei der autologen Stammzelltransplantation: Die Aktivität der Multiplen Sklerose lässt sich wohl komplett unterbinden, wenn die Methode als First-line-Therapie eingesetzt wird. mehr »