Ärzte Zeitung, 26.10.2007

Arzt vergisst Tote nach Leichenschau

Ein Wiener Arzt hat nach einer Leichenschau bei einer alleinstehenden Frau vergessen, ein Bestattungsunternehmen zu informieren.

Die 76-Jährige lag danach neun Tage in ihrer Wohnung, ohne dass sich jemand um die Leiche kümmerte. Erst als Nachbarn wegen des Gestanks die Behörden verständigten, wurde die Tote abgeholt. Innerhalb von 20 Jahren sei dies das erste Mal, dass eine Tote einfach vergessen worden sei, so der Leiter der Desinfektionsabteilung des Wiener Stadtamtes. (dpa)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3203)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wer viel Wasser trinkt, beugt Harnwegsinfekten vor

Den Ratschlag, viel zu trinken, sollten sich Frauen nicht nur während eines Harnwegsinfektes zu Herzen nehmen. Auch wer danach reichlich Wasser trinkt, profitiert davon. mehr »

In der Praxis oft auch knifflige AU-Fälle

Die Regeln, wie und wann ein Arzt einen Patienten krankschreiben darf, sind in der Arbeitsunfähigkeits-Richtlinie festgehalten. In der Praxis gibt es jedoch viele knifflige Fälle. mehr »

Handlungsbedarf bei Chronikerpauschale!

Die Chronikerzuschläge für Hausärzte bleiben eine der dringendsten Hausaufgaben für die Selbstverwaltung. Es wird Zeit, die alten bürokratischen Zöpfe abzuschneiden, meint unser Abrechnungsexperte. mehr »