Ärzte Zeitung, 22.01.2008

FUNDSACHE

Irr-Wandern für die Psyche

Fans von Irrgärten sind davon überzeugt, dass das Wandeln auf den verschlungenen Wegen eine besondere Form der Meditation ist. Die Labyrinth Society in den USA verzeichnet eine wachsende Zahl von Mitgliedern, die in Parks und Gärten nach griechischem Vorbild selbst Irrgärten bauen, pflanzen oder aus Steinen legen.

Um Probleme zu wälzen oder einfach um der Alltagshektik zu entfliehen, treffen sich die Mitglieder - es gibt sie in Australien, Brasilien, Finnland, Israel und Südafrika - zum gemeinsamen Irr-Wandern.

Selbst in New York gibt es mehrere dieser Labyrinthe. Ganz praktisch: Man muss nicht unbedingt ein Labyrinth zu Fuß durchwandeln, um "Klarheit und Frieden im Leben" zu finden. Es geht auch mit dem Zeigefinger: Dazu zeichnet man mit einem Stöckchen einen Irrgarten in den Sand oder mit Kuli aufs Papier und zeichnet die Linien mit dem Finger nach.(dpa)

Weitere Infos dazu im Internet unter http://labyrinthsociety.org

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