Ärzte Zeitung, 17.04.2008

FUNDSACHE

Labrador als Biodetektiv

Ihrem ungestümen Labrador verdankt eine Engländerin eigenen Aussagen zufolge ihr Leben.

Anna Davis aus Tewkesbury in der südenglischen Grafschaft Gloucestershire ging mit ihrem Labrador-Weibchen Wispa spazieren, als die Hündin sie ansprang. "Meine Brust schmerzte, und beim Abtasten fühlte ich einen Knoten", sagte Davis der Zeitung "The Sun". Untersuchungen bestätigten ihren Verdacht. In einer Op wurden ihr zunächst die Lymphknoten entfernt, dann musste sie sich einer Chemotherapie unterziehen. Inzwischen ist die 38-Jährige auf dem Weg der Besserung.

"Wenn mich Wispa nicht angesprungen hätte", sagt die Mutter zweier Kinder, "wäre ich womöglich nicht rechtzeitig dahinter gekommen. Ich verdanke ihr mein Leben." Claire Guest, Expertin für Biodetektion, hält es sogar für möglich, das der Labrador Anna Davis absichtlich angesprungen hat, denn Hunde könnten Krebszellen riechen.

(Smi)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3196)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Nutzen Antibiotika bei Dentaleingriffen?

Patienten mit Herzklappen-Ersatz haben nach zahnärztlichen Eingriffen womöglich ein erhöhtes Risiko für infektiöse Endokarditiden. Doch wie groß ist es und schützen Antibiotika? mehr »

"Die Haltung der Kassen ist irrational"

Die Vertragsärzte kauen schwer am schwachen Ergebnis der Honorarverhandlungen für 2018. Es sei fraglich, ob der aktuelle Mechanismus auf Dauer ein geeignetes Preisfindungsinstrument sei, so KBV-Chef Dr. Andreas Gassen. mehr »

Medizin vor Ökonomie - Kodex soll Prioritäten klarmachen

Medizinische Fachgesellschaften treten gegen die Ökonomisierung der Medizin an – mit einem Kodex. mehr »