Ärzte Zeitung, 03.06.2008

FUNDSACHE

China übt sich in Sachen Umweltschutz

Geschäfte in China dürfen ihren Kunden seit kurzem keine kostenlosen Plastiktüten mehr geben. Um die Umweltverschmutzung und den Energieverbrauch zu verringern, will die Regierung in Peking das Milliardenvolk dazu bringen, eigene Taschen mitzubringen oder Tüten wiederzuverwerten.

Alte Gewohnheiten sollen "revolutioniert" werden, schrieb die Nachrichtenagentur Xinhua. Beim Einkauf müsse künftig zwischen 0,2 Yuan (1,9 Cent) für kleine Plastiktüten und 10 Yuan (93 Cent) für Stoffbeutel ausgegeben werden. Pro Tag verbrauchten zwei Chinesen jeweils eine Plastiktüte, fand die nationale Entwicklungskommission (NDRC) heraus.

Mindestens 1300 Tonnen Öl seien täglich für die Produktion von Plastiktüten notwendig. Plastikmüll, darunter meist Tüten, machten drei bis fünf Prozent des Abfalls in China aus. Sollten Geschäfte weiter Plastiktüten verschenken, droht ihnen eine Geldstrafe zwischen 5000 und 10 000 Yuan (436 bis 926 Euro). (dpa)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3196)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Hüpfen und Einbeinstand halten fit

Hüpfen, Treppensteigen oder auf einem Bein Zähneputzen: Mit bewussten, einfachen Übungen können alte Menschen ihre Beweglichkeit erhöhen und die Sturzgefahr senken. mehr »

Gala mit Herz und Verstand

Mit einer festlichen Gala hat Springer Medizin pharmakologische Innovationen und ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Die Preisträger vermittelten Hoffnung auf Heilung und auf Hilfe, hieß es am Donnerstagabend. mehr »

Das sind die Gewinner des Galenus-von Pergamon-Preises 2017

Mit dem Galenus-von-Pergamon-Preis, der auch international große Anerkennung findet, wurden erneut Exzellenz in der deutschen pharmakologischen Grundlagenforschung und die Entwicklung innovativer Arzneimittel gekürt. mehr »