Ärzte Zeitung, 16.07.2008

FUNDSACHE

Schwarzbär vor dem Ertrinken gerettet

In einem US-Wildpark hat ein beherzter Mitarbeiter sein Leben riskiert, um einen riesigen Schwarzbären vor dem Ertrinken zu retten.

Schauplatz des Dramas war das Reservat am Alligator Point in Florida. Auf der Suche nach Futter war der 165 Kilogramm schwere Koloss in eine bewohnte Gegend vorgedrungen. Ein Scharfschütze feuerte einen Betäubungspfeil auf ihn ab, woraufhin der Bär ins Meer torkelte.

Adam Warwick, der für die Florida Fish and Wildlife Commission arbeitet, zögerte keine Sekunde, wie die Agentur Ananova berichtet. Er tauchte hinterher und zog mit seinem Arm den Kopf des Bären über Wasser.

Das ängstliche, schlaftrunkene Tier ließ ihn gewähren, so dass der 29-jährige Retter nur ein paar Kratzer davontrug. "Ich war ziemlich überrascht, wie groß er war", erzählte Warwick später. "Ich wusste nicht, auf was ich mich da einließ, es war eine Entscheidung aus dem Augenblick heraus." (Smi)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3196)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Ein Anästhetikum zur Behandlung bei schweren Depressionen?

Ketamin - einst als Anästhetikum entwickelt - hat sich in mehreren Studien bei Patienten mit therapieresistenten Depressionen bewährt. Doch: Für Euphorie ist es noch zu früh. mehr »

Wo und wann sich Patienten im Krankenhaus wohlfühlen

Die Bertelsmann Stiftung hat untersucht, wo Patienten ihren Klinikaufenthalt am besten bewerten. Dabei fanden die Analysten interessante Zusammenhänge heraus. mehr »

Darf‘s ein bisschen weniger Zucker sein?

Große Lebensmitteleinzelhändler wollen den Zuckergehalt in ihren Eigenmarken reduzieren. Für Verbraucherschützer ist das allerdings nur ein Tropfen auf den heißen Stein. mehr »