Ärzte Zeitung, 27.08.2008

Fundsache

Schönheits-Op zum Last-Minute-Tarif

Immer schmaler werdende Budgets zwingen auch die Italiener zur Zurückhaltung beim Konsum. Doch auf eines verzichten sie nur ungern: auf die immer beliebter werdende Schönheitsoperation.

Ob Brustvergrößerung, Fettabsaugung oder Nasenkorrektur: Wer das Geld nicht hat, um den Eingriff in einem der großen Zentren vornehmen zu lassen, verwirklicht seinen Traum in einem osteuropäischen Land, wo die Preise bis zu 60 Prozent niedriger liegen als in der Heimat.

Um diese Kunden nicht auf Dauer zu verlieren, haben Marketingstrategen sich jetzt etwas einfallen lassen: den Termin in letzter Minute, etwa wenn ein fest eingeplanter Kunde seinen Termin storniert. Die prompte Verfügbarkeit zahlt sich für den Ersatzpatienten aus. Er bekommt dann sozusagen die Linienflugleistung zum Charterflugpreis, schreibt der "Corriere della Serra". (mop)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3198)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Beginnt die MS im Dünndarm?

Im Dünndarm werden wohl "Schläfer-T-Zellen" aktiviert, die eine MS triggern. Jetzt sind Forscher auf der Suche nach dem Auslöser – und haben Keime im Verdacht. mehr »

Wie die Neurologie von der Flüchtlingskrise profitiert

Migranten sind für Europa eine Herausforderung, doch sie bringen auch neue Erkenntnisse: Mediziner können durch Zuwanderer erforschen, wie Gene und Umwelt mit neurologischen Krankheiten zusammenhängen. mehr »

Hausbesuche bringen wohl mehr Honorar

Beim GKV-Spitzenverband gilt als ausgemacht, dass die Ärzte für eine Ausweitung der Mindestsprechzeiten nur sparsam honoriert werden sollen. Das Honorarsystem soll keine Gelddruckmaschine für Ärzte sein. Eine Ausnahme könnte es geben: Hausbesuche. mehr »