Ärzte Zeitung, 10.11.2008

Fundsache

Krapfen-Diagnostik mit CT und MRT

Senfgefüllte Faschingskrapfen lassen sich berührungslos und sicher von solchen mit Marmelade unterscheiden. Dafür sind lediglich erfahrene Radiologen, ein CT und ein MRT nötig. Beide Geräte enthüllen die Zusammensetzung des fraglichen Inhalts eindeutig. Das belegt eine Studie der Uniklinik München mit dem Titel "Die diagnostische Wertigkeit von Dual-Energy-CT und 3 Tesla-MRT in der Diagnose von Faschingskrapfen (Berliner Pfannekuchen) - Wo ist die Marmelade, wo der Senf und wo der Pudding?" (RöFo 180, 2008, 318).

Allem Bedarf zum Trotz wird sich diese Diagnostik maligner Krapfen kaum großflächig durchsetzen: Es scheine durch den hohen technischen Aufwand und der daraus potenziell entstehenden Kosten eine deutliche ökonomische Limitation für den Einsatz in der täglichen Praxis zu bestehen, so die Kollegen. Helau! (dpa)

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