Ärzte Zeitung online, 11.12.2008

Neuseeländerin lässt sich Sterbewunsch tätowieren

WELLINGTON (dpa). Weil sie keinesfalls krank vor sich hin vegetieren will, hat sich eine 79 Jahre alte Neuseeländerin die Worte "Nicht wiederbeleben" auf die Brust tätowieren lassen. Paula Westoby ließ sich dabei am Donnerstag von dem Fernsehsender TV3 filmen.

Sie wolle mit der öffentlichen Tätowierung einen politischen Standpunkt beziehen, sagte sie dem Reporter. Westoby setzt sich für aktive Sterbehilfe ein. Menschen sollen selbst entscheiden können, wann und wie sie sterben. Sterbehilfe ist in Neuseeland verboten.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Alltags-Chemikalien schaden dem Sperma

In einer Studie an Spermien haben Forscher schädliche Effekte von Alltagschemikalien festgestellt. Problematisch: Die Einzelstoffe potenzieren ihre Wirkung gegenseitig. mehr »

Das läuft falsch bei der Diabetes-Vorsorge

Viele Versuche, Diabetes und Adipositas vorzubeugen, sind zum Scheitern verurteilt: Gesundheitstage an Schulen und eine Zuckersteuer gehören dazu. Diabetes-Experte Prof. Stephan Martin würde die Ressourcen anders verteilen. mehr »

Vorsicht vor E-Mail-Anhängen und Links!

Die meisten Cyber-Angriffe laufen über das elektronische Postfach - daher ist ein gesundes Misstrauen bei jeder E-Mail wichtig, betont Sven Weizenegger. Der Profi-Hacker gibt im Interview Tipps, worauf zu achten ist. mehr »