Ärzte Zeitung, 29.01.2009

Fundsache

Jetzt bewiesen: Handys ungesund

Lange hat man gemunkelt, ob das Telefonieren mit Handys nicht irgendwelche Schäden verursacht. Die hochfrequente Strahlung stand im Verdacht, die kleinen grauen Zellen zu verwirren oder sie gar auf den Pfad der unkontrollierten Vermehrung zu locken. Jetzt hat eine Studie endlich Klarheit geschaffen.

Ja, Handys sind gefährlich, sogar lebensgefährlich: Viele Menschen ziehen sich ernsthafte Schäden zu - weil sie telefonierend die Straße überqueren. In einer Virtual-Reality-Simulation mussten 77 Kinder einmal mit und einmal ohne Ohr oder Finger am Telefon eine Straße kreuzen. Taten sie dies telefonierend oder SMS-schreibend, wurden sie knapp 50 Prozent häufiger von virtuellen Autos überfahren als Kinder, die sich auf den Verkehr konzentrierten. Was sie dabei sagten, ist nicht bekannt. Vielleicht: "Ich steh gerade auf ner Kreuzung, hey, da kommt ja‘ n Auto!" (mut)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3196)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Rätselhafter Demenz-Rückgang

Eine US-Studie deutet erneut auf eine fallende Demenz-Inzidenz, und zwar besonders in Geburtsjahrgängen ab 1925. Wisssenschaftliche Erklärungen für die Beobachtung fallen schwer. mehr »

Viele Gesundheitspolitiker verteidigen ihr Mandat

Die Großwetterlage hat sich verändert. Doch viele Fachpolitiker schaffen den Wiedereinzug ins Parlament. mehr »

Das Trauma nach der Loveparade

Das tödliche Gedränge bei der Loveparade im Sommer 2010 in Duisburg: Im ARD-Film "Das Leben danach" geht es um die Auswirkungen auf die traumatisierten Überlebenden. mehr »