Ärzte Zeitung, 22.05.2009

Fundsache

Schreckschuss mit Folgen

Dummheit und Dreistigkeit werden doppelt bestraft, das zeigte sich jüngst bei einem jungen Saarländer, der nach einem Missgeschick mit seinem besten Stück die Schuld auf einen Dritten schieben wollte. Wie die Polizei Saarbrücken mitteilte, kam der 27-Jährige am Dienstagabend mit blutverschmierten Händen in eine Polizeiwache. Ein Fremder habe ihm in seinen Penis geschossen, sagte er aus. Eine rasche Überprüfung zeigte tatsächlich eine Verletzung an besagter Stelle. Die Hose jedoch war unversehrt, wie die Polizei mitteilte.

Das habe nur einen Schluss zugelassen: Der Betrunkene musste sich selbst verletzt haben. Der Mann gab schließlich zu, die Waffe im Hosenbund getragen zu haben. Beim Hantieren mit der Schreckschusspistole habe sich dann der Schuss gelöst. Der Mann kam in eine Klinik. Ihm droht eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz. (dpa/maw)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3196)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Drastisch veränderte Mundflora bei Krebs

Beim Plattenepithelkarzinom der Mundhöhle ist die Zusammensetzung des oralen Keimwelt im Vergleich zu Gesunden drastisch verschoben. mehr »

Engagement, das Früchte trägt

Jungen Menschen fehlt es an Gespür für ehrenamtliches Engagement? Ein Vorurteil, wie sich bei der Springer Medizin Gala gezeigt hat. Deutlich wurde auch, dass Engagement für Hilfsbedürftige auch den Sinn für das Politische schärft. mehr »

So wird Insulin für Diabetiker produziert

Hinter den Toren des Industrieparks Höchst bieten sich faszinierende Einblicke in die Welt der Hochleistungs-Biotechnologie: Milliarden von E.coli-Bakterien produzieren hier das für Diabetiker überlebenswichtige Insulin. mehr »