Ärzte Zeitung online, 22.05.2009

Sieben-Zentner-Leiche in Kalifornien geborgen

SAN FRANCISCO (dpa). Schwerstarbeit für kalifornische Feuerwehrleute: Ein Dutzend Helfer mussten in der Nacht zum Mittwoch bei der Bergung einer über 360 Kilogramm schweren Leiche in der Stadt Fresno mit anpacken. Wie der Lokalsender "abc30" auf seiner Webseite berichtete, dauerte es über zwei Stunden, um die Leiche aus dem ersten Stock eines Hotels herauszuholen.

Eine Wand zu dem Zimmer, in dem der 51-jährige Mann wohnte, musste eingerissen werden, weil die Tür für die Bergung der Leiche zu eng war.

Alles deute auf einen natürlichen Tod hin, meldete der TV-Sender unter Berufung auf die Behörden. Nachbarn zufolge hatte sich der Mann nur auf Krücken fortbewegen können. Seit über einem Monat habe er sein Zimmer nicht mehr verlassen. Sie hätten ihn mit lebensnotwendigen Dingen versorgt gehabt.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Angst vor Stürzen sorgt für Verzicht auf Antikoagulans

Ein erhöhtes Sturzrisiko ist noch immer der häufigste Grund, auf eine orale Antikoagulation bei Vorhofflimmern zu verzichten. mehr »

Warum der Zuckersirup zum dicken Problem werden könnte

Seit Anfang Oktober gibt es in der EU keine Quotenregelung mehr für die aus Mais, Getreide oder Kartoffeln gewonnene Isoglukose. Experten befürchten eine Zunahme von Übergewicht und Diabetes. mehr »

Stotter-Therapie im virtuellen Raum

Geschätzt über 800.000 Bundesbürger stottern. Viele von ihnen ziehen sich komplett zurück, weil sie Ablehnung fürchten. Ein Ausweg: Therapie-Methoden, bei denen man zunächst zu Hause sprechen übt – online. mehr »