Ärzte Zeitung online, 21.08.2009
 

Badeort greift durch: 1000 Euro Strafe für weggeworfene Zigarette

SALERNO (dpa). Mit saftigsten Geldstrafen müssen Raucher, die einfach ihre Zigaretten wegwerfen, künftig in dem kleinen kampanischen Badeort Pollica-Acciaroli südlich von Salerno rechnen.

Bürgermeister Angelo Vassallo hat eine Verordnung unterzeichnet, die jeden mit einer Geldbuße von 500 bis 1000 Euro bedroht, der seinen Glimmstängel am Strand oder in der Straßen fallen lässt, berichteten italienischen Medien am Freitag.

Der umweltbewusste Gemeindechef hat die Tabakläden seiner Kommune gebeten, Rauchern die "PATs" (Pocket Ash Tray) anzubieten - kleine tragbare Aschenbecher. Denn ihre Kippen belasteten die Umwelt ein bis fünf Jahre lang.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Progesteron-Gel kann Frühgeburt vermeiden

Sinkt der Progesteronspiegel in der Schwangerschaft zu früh, verursacht das wohl eine vorzeitige Wehentätigkeit und Geburt.Einige Frauen schützt eine vaginale Hormonapplikation davor. mehr »

Statine mit antibakterieller Wirkung

Die kardiovaskuläre Prävention mit einem Statin schützt möglicherweise auch vor Staphylococcus-aureus-Bakteriämien. Das hat eine dänische Studie ergeben. mehr »

Das steht in der neuen Hausarzt-Leitlinie Multimorbidität

Die brandneue S3-Leitlinie Multimorbidität stellt den Patienten als "großes Ganzes" in den Mittelpunkt – und gibt Ärzten eine Gesprächsanleitung an die Hand. mehr »