Ärzte Zeitung, 11.09.2009

Fundsache

Erst wird gebohrt, dann geheiratet

Strenge Sitten: Ein Zahnarzt befahl seinem Schwiegersohn in spe, sich zuvor die Zähne richten zu lassen, bevor er seine Tochter zum Traualtar führen dürfe.

Der 38-jährige Gordon Taylor lebt auf der britischen Insel Isle of Wight. Dort lernte er auch seine Verlobte Sarah Lewis, 26, kennen. Deren Vater reagierte entsetzt, als er Taylors marode Zähne erblickte. "Die Vorstellung, dass meine Tochter an der Seite von Gordon mit diesen Zähnen zum Traualtar marschiert, war nicht schön", sagte Dr. Philip Lewis.

Sarahs Mama Joy, die in der Praxis ihres Gatten arbeitet, pflichtete ihm bei: "Gordon ist ein netter Bursche", erklärte sie einem Bericht der Online-Agentur Ananova zufolge, "aber er hatte wirklich schreckliche Zähne." Als Taylor den kosmetischen Korrekturen seiner Zähne zustimmte, jubelte auch seine Verlobte: "Ich werde ihn immer lieben!" (Smi)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3196)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Nutzen Antibiotika bei Dentaleingriffen?

Patienten mit Herzklappen-Ersatz haben nach zahnärztlichen Eingriffen womöglich ein erhöhtes Risiko für infektiöse Endokarditiden. Doch wie groß ist es und schützen Antibiotika? mehr »

Medizin vor Ökonomie - Kodex soll Prioritäten klarmachen

Medizinische Fachgesellschaften treten gegen die Ökonomisierung der Medizin an – mit einem Kodex. mehr »

Mit Geriatrietests zur Diabetestherapie à la carte

Der eine ist fit, der andere gebrechlich: Alte Menschen mit Typ-2-Diabetes brauchen individuelle Therapieformen. Ein Geriater gibt Tipps. mehr »