Ärzte Zeitung online, 14.09.2009

107-Jährige sucht Ehemann Nummer 23

KUALA LUMPUR (dpa). Mit 107 Jahren ist die Malaysierin Mek Wok Kundor wieder mal auf der Suche nach einem neuen Ehemann - Nummer 23 wäre das. Sie habe echte Sorge, dass ihr derzeitiger Gatte sie vielleicht für eine Jüngere sitzen lassen könnte, vertraute sie der Zeitung "Star" (Montagsausgabe) an.

"Ich habe in letzter Zeit so ein unsicheres Gefühl", meinte sie, und Einsamkeit mache ihr Angst. "Mir ist schon klar, dass ich alt bin. Ich habe nicht mehr den Körper einer jungen Frau, mit dem ich jemand fesseln könnte." Die Zeitung zeigte ein Bild der fitten Frau mit verschmitztem Lachen.

Die Muslimin aus Terengganu im Norden des Landes hatte 2005 den 70 Jahre jüngeren Mohamad Noor Che Musa geheiratet. Er war ihr Untermieter. Göttliche Intervention habe dafür gesorgt, dass er sich in Madame Wok verliebt habe, sagte er damals.

Ihr Mann sei zur Zeit in einer Rehabilitationsklinik für Drogenabhängige, sagte Mek Wok Kundor. Sie werde ihn dort besuchen und mit ihm reden. "Wenn er meine Gefühle noch erwidert, warte ich natürlich auf ihn." Über ihre zahlreichen Ehen und Kinder redet sie ungern. Die Kinder seien alt und auf die Hilfe ihrer eigenen Kinder angewiesen.

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3198)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Der kleine Unterschied ist größer als gedacht

Krankheiten verlaufen bei Männern und Frauen unterschiedlich, das ist bekannt. Die Gendermedizin deckt immer mehr die geschlechtsspezifischen Besonderheiten auf. mehr »

Neue Leitlinie stärkt medikamentöse ADHS-Therapie

In den neuen S3-Leitlinien zu ADHS wird die medikamentöse Therapie bei mittelschweren Symptomen gestärkt. Experten betonen aber, dass die Arzneien nur ein Teil eines umfassenden Therapiekonzepts sein dürfen. mehr »

Prä-Op-Labor - Kein Einfluss auf den Bonus

Mit der Laborreform hat sich der Blick verstärkt auf das Prä-Op-Labor gerichtet. Das soll nicht auf die Laborkosten angerechnet werden. mehr »