Ärzte Zeitung, 07.10.2009

Fundsache

Weiße Tütchen - zum Abtörnen gut!

Ein aufmerksamer Mitbürger hat einem älteren Ehepaar Ungemach bereitet und sie des Drogenschmuggels verdächtigt. Während einer Pause auf der an der A 61 gelegenen Rastanlage Hunsrück beobachtete er, wie das Paar weiße Tütchen im Motorraum seines Wohnmobils versteckte. Die Polizei - dankbar für den Tipp - setzte umgehend eine Zivilstreife auf die Verdächtigen an.

Eine Überraschung gab es dann für alle Beteiligten der Rauschgiftkontrolle. Der 77-jährige Wohnmobilbesitzer und seine Ehefrau waren von der Verdächtigung des Drogenschmuggels überrascht. Die Polizeibeamten staunten ihrerseits nicht schlecht über den Fund im Motorraum: In den Tütchen, die der Fahrer dort verteilt hatte, befanden sich Hundehaare. Die sollten keinen Drogenkonsumenten antörnen, sondern Marder abtörnen - damit sie sich von den Kabeln fernhalten. (dpa/maw)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3198)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Diese Akuttherapie lässt Hypertoniker Berge erklimmen

Wenn Hypertoniker in großen Höhen kraxeln, steigt ihr Blutdruck viel stärker an als bei ähnlicher Belastung auf tieferem Niveau. Eine Akuttherapie kann dagegen helfen, berichten Ärzte. mehr »

Der Trend zur Knieprothese

Bundesweit werden immer mehr künstliche Kniegelenke eingesetzt - zunehmend auch bei Jüngeren. Medizinisch erklärbar sei der Trend nicht, so die Bertelsmann-Stiftung. Die Autoren vermuten finanzielle Gründe dahinter und geben Ärzten Tipps. mehr »

Sieben Forderungen sollen Modelprojekt ARMIN voran bringen

Bereits seit 2014 läuft die Arzneimittelinitiative "ARMIN" in Sachsen und Thüringen. Die Beteiligten des Modellprojekts haben jetzt Bilanz gezogen und sieben Forderungen an die Politik übergeben. mehr »