Ärzte Zeitung, 29.10.2009

Fundsache

Big Mac - zu teuer für Isländer

Die Fast-Food-Kette McDonald's tritt nach 16 Jahren Präsenz in Island den Rückzug von der Insel an. Dieser Schritt hat nichts - wie man hätte vermuten können - mit einem gewandelten Gesundheitsbewusstsein der Inselbewohner zu tun. Schuld ist - wie gegenwärtig an vielen Unternehmensentscheidungen - die Finanzkrise.

Wie der Rundfunksender RUV in Reykjavik berichtete, schließen alle drei Restaurants der US-Kette auf der Atlantikinsel, weil die fast komplett aus Deutschland importierten Rohwaren unerschwinglich teuer geworden seien. Skandinavische Medien zitierten den Betreiber der Restaurants, Jon Ogmundsson, mit der Bemerkung: "Es ist unfassbar.

Für ein Kilo deutsche Zwiebeln zahle ich inzwischen so viel wie für eine Flasche guten Whiskey." Ogmundsson will künftig eine eigene kleine Schnellimbiss-Kette betreiben, die heimische Produkte verwendet. (dpa/maw)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3198)
Organisationen
McDonald's (30)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Beginnt die MS im Dünndarm?

Im Dünndarm werden wohl "Schläfer-T-Zellen" aktiviert, die eine MS triggern. Jetzt sind Forscher auf der Suche nach dem Auslöser – und haben Keime im Verdacht. mehr »

Wie die Neurologie von der Flüchtlingskrise profitiert

Migranten sind für Europa eine Herausforderung, doch sie bringen auch neue Erkenntnisse: Mediziner können durch Zuwanderer erforschen, wie Gene und Umwelt mit neurologischen Krankheiten zusammenhängen. mehr »

Hausbesuche bringen wohl mehr Honorar

Beim GKV-Spitzenverband gilt als ausgemacht, dass die Ärzte für eine Ausweitung der Mindestsprechzeiten nur sparsam honoriert werden sollen. Das Honorarsystem soll keine Gelddruckmaschine für Ärzte sein. Eine Ausnahme könnte es geben: Hausbesuche. mehr »