Ärzte Zeitung, 30.10.2009

Fundsache

Weingummi nicht für Jugendliche?

Ein britischer Teenager wollte Weingummi kaufen, aber der Verkäufer wies ihn unter Hinweis auf das Alkoholverbot für Jugendliche ab. Jaz Bhogal ist 15 und lebt in Leverington im Osten Englands. Er hatte seine Tüte Weingummis schon bezahlt, als ihn der Kassierer zurückpfiff. "Er fragte mich, wie alt ich sei, und als ich 15 antwortete, sagte er, er könne mir die Süßigkeiten nicht verkaufen", erzählt Jaz.

"Er sagte, sie enthielten Wein und zeigte mir das Wort Wein auf der Packung. Ich war sprachlos." Jaz‘ Mutter Sue hält das Ganze für lächerlich, berichtet die Zeitung "Daily Telegraph". Inzwischen räumte auch der Chef der Ladenkette, Hussein Lulani, ein, dass sein Kassierer ein bisschen "übereifrig" gehandelt habe.

Ein Sprecher ergänzte, in der erst vor kurzem eröffneten Filiale habe es einen "sehr unglücklichen Störfall" gegeben. Jaz soll nun einen Gutschein erhalten. (Smi)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Demenz in D-Moll

Mit Demenzpatienten im Konzert? Viele Angehörige scheuen das. Das WDR-Orchesters bietet beiden eine ganz besondere Konzertreihe - mit drei verschiedenen Formaten. mehr »

Wird die Apple Watch zum Herzrhythmus-Monitor?

Die neue Smartwatch von Apple verfügt über einen EKG-Sensor. Über eine weitere App erkennt sie Vorhofflimmern. Wie sehen mögliche Einsatzszenarien aus? mehr »

Abtreibungsgegner darf Ärzte nicht Mörder nennen

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat einem katholischen Abtreibungsgegner Grenzen für Kritik an Ärzten aufgezeigt, die Schwangerschaftsabbrüche anbieten. mehr »