Ärzte Zeitung, 12.11.2009

Fundsache

Der Salat zum Telefonieren

Es ist auch in Deutschland üblich, dass Lebensmittel- und Konsumgüterhersteller ihre Produkte mit kostenfreien Beigaben versehen, um den Absatz zu fördern. So gab es schon Plüschtiere zum Klopapier oder auch den Miniatur-Brauereitruck zum Kasten Bier.

Frankreich erwies sich nun als Avantgarde-Nation für ausgefallene Beigaben. Jacques Nowak hat in einer Lattich-Packung aus dem Supermarkt ein schnurloses Telefon gefunden. "Das ist sicherlich das billigste Telefon auf dem Markt: 1,79 Euro", sagte Nowak der Zeitung "La Voix du Nord" aus Lille. Das Telefon funktioniert. "Das beweist, dass der Salat frisch ist", so Nowak.

Das Unternehmen, das den Salat verpackt hat, teilt Nowaks Freude über die Beigabe indes nicht. "Das ist eine Katastrophe!", hieß es. "Es ist unvorstellbar, dass das Telefon alle Kontrollen passieren konnte." (maw/dpa)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3204)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Kinderschutzhotline - Heißer Draht zu Ärzten

Über den Verdacht auf Kindesmissbrauch sprechen, ohne die Schweigepflicht zu verletzen: Das ermöglicht seit 2017 die Medizinische Kinderschutzhotline - eine Zwischenbilanz. mehr »

Hypertonie vor 40. Lebensjahr ist riskant

Junge Erwachsene, die einen erhöhten Blutdruck gemäß den US-amerikanischen Leitlinien von 2017 entwickeln, haben ein signifikant höheres Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse als Normotoniker. mehr »

Appell zur rationalen Antibiotika-Gabe

Anlässlich des 11. Europäischen Antibiotika-Tages rufen KBV und vdek zum rationalen Einsatz von Antibiotika bei Erkältungen und Grippe auf. mehr »