Ärzte Zeitung, 24.11.2009

Fundsache

Patzer mit Folgen: Das Leben ist hart

Peinlich, peinlich: Um englischsprachige Besucher nach Riga zu locken, startete die lettische Tourismusbehörde eine 560 000 Euro teure Imagekampagne. Doch statt wie geplant "Easy to go, hard to leave" auf ihre Plakate zu drucken, heißt es jetzt "Easy to go, hard to live". Darüber lacht kein Lette - denn Riga gilt ausländischen Besuchern derzeit als Geheimtipp für wilde Junggesellenabschiede. Dem wollten die Tourismusmanager entgegen wirken.

Doch dann passierte dieser folgenschwere Lapsus, und niemand schritt rechtzeitig ein. Ein Sprecher der Tourismusbehörde gab sich einem Bericht der Online-Agentur Ananova zufolge zerknirscht. "Das ist natürlich sehr peinlich", sagte er. "Natürlich war gemeint ‚Leicht hinzukommen, schwer zu verlassen‘." Niemand habe jedoch den Text kontrolliert, so dass die Handzettel und Poster schließlich in Druck gegangen seien. (Smi)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3196)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Hüpfen und Einbeinstand halten fit

Hüpfen, Treppensteigen oder auf einem Bein Zähneputzen: Mit bewussten, einfachen Übungen können alte Menschen ihre Beweglichkeit erhöhen und die Sturzgefahr senken. mehr »

Das sind die Gewinner des Galenus-von-Pergamon-Preises 2017

Mit dem Galenus-von-Pergamon-Preis, der auch international große Anerkennung findet, wurden erneut Exzellenz in der pharmakologischen Grundlagenforschung und die Entwicklung innovativer Arzneimittel gekürt. mehr »

Demenz oder Depressionen?

Benennen ältere Patienten von sich aus kognitive Defizite, sollten Ärzte hellhörig werden: Häufig liegt dann keine Demenz, sondern eine Depression vor. mehr »