Ärzte Zeitung, 08.12.2009

Fundsache

Forschung zum erotischen Tanz

Ein Forschungsvorhaben der Universität Leeds hat den britischen Steuerzahlerbund auf den Plan gerufen: An der Fakultät für Soziologie und Sozialpolitik soll der erotische Tanz an der Stange erforscht werden. Für das einjährige Projekt hat die Uni umgerechnet 34 000 Euro veranschlagt. Ein Wissenschaftler soll dafür 300 Nackt-Tänzerinnen befragen.

Von Interesse seien Herkunft, Motivation und Arbeitsbedingungen der Frauen. Außerdem soll die Verbreitung entsprechender Bars in England untersucht werden. Bewerber für das Projekt sollten schon auf dem Gebiet der weiblichen Sex-Indus-trie geforscht haben, heißt es. Der Steuerzahlerbund läuft Sturm gegen das Vorhaben, wie die Agentur Ananova berichtet. "Das mag ein Traumjob für manche Männer sein", ereiferte sich eine Sprecherin, aber es sei ein Albtraum im Hinblick auf die Verschwendung von Steuergeldern. (Smi)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3196)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Wenn Einsamkeit krank macht

Ein Alterspsychotherapeut warnt: Ältere Männer sind besonders häufig suizidgefährdet. Einsamkeit ist ein Grund dafür. mehr »

Diabetes-Experten sind besorgt

Schon bald könnten mehr Lebensmittel "schlechten Zucker" enthalten. Für die Industrie wird der Einsatz von Isoglukose profitabler. mehr »

PKV bekennt sich zur Innovationsoffenheit

Wird es mit der neuen GOÄ erschwert, Privatpatienten neue Leistungen anzubieten? Vom PKV-Verband kommt dazu ein klares Dementi. mehr »