Ärzte Zeitung online, 20.05.2010

US-Achtlingsmutter wirbt für Tier-Sterilisierung

LOS ANGELES (dpa). Die kalifornische Achtlingsmutter Nadya Suleman macht in ihrer Geldnot nun Werbung für die Sterilisation von Hunden und Katzen. Gegen Bezahlung stellte sie am Mittwoch im Vorgarten ihres Hauses in La Habra ein Schild der Tierschutzorganisation PETA auf, berichtete der Internetdienst "Tmz.com".

Das Plakat trägt die Aufschrift: "Lass deinen Hund oder deine Katze keine Achtlingsmutter werden. Immer kastrieren oder sterilisieren." Die allein stehende Mutter von insgesamt vierzehn Kindern erhält im Gegenzug 5000 Dollar und wird einen Monat lang mit vegetarischem Essen versorgt.

Im März war bekanntgeworden, dass Suleman in finanziellen Schwierigkeiten steckt und möglicherweise aus ihrem Haus ausziehen muss, weil sie mit der Abzahlung in Verzug geraten ist. Alle ihre Kinder wurden nach künstlicher Befruchtung geboren.

Viele werfen der arbeitslosen Sozialhilfeempfängerin vor, ihre künstliche Befruchtung sei unverantwortlich und riskant gewesen. Zudem gab es Kritik, dass sie die im Januar 2009 geborenen Achtlinge ausnutze und in Fernsehshows vorführe.

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