Ärzte Zeitung, 23.08.2010
 

Fundsache

Auto-Hasser über den Tod hinaus

Sein Protest soll fortleben - auch nach seinem Tod. So will es Tony Fuller aus dem Örtchen Chideock in der Grafschaft Dorset im Südwesten Englands. Der 77-Jährige hat regionale Bekanntheit erreicht durch seinen Protest gegen den Durchgangsverkehr der viel befahrenen A35. Fuller stoppt regelmäßig den Autoverkehr mit Hilfe einer Fußgängerampel. Die Luftverschmutzung, beschwert sich der Pensionär, werde ihn schneller umbringen als seine Diabetes- und Prostata-Erkrankung.

Kürzlich hat Fuller sein Testament geändert, damit die bei Autofahrern verhassten künstlichen Staus auch nach seinem Tod weitergehen. Sein Sarg soll einmal jährlich von Pferden gezogen und von Protestbannern geschmückt, auf der Hauptstraße rauf und runter gefahren werden. Er hoffe, zitiert ihn der "Daily Telegraph", dass diese Zeremonie möglichst lange den Verkehr aufhält. (fst)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3196)
Krankheiten
Diabetes mellitus (8761)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Frauen schuld an "Männergrippe"?

Jammernde Männer mit Erkältung sind keine Weicheier, sie leiden tatsächlich stärker. Das liegt wohl am Testosteron. Und an Frauen, die testosterontriefende Männer bevorzugen. mehr »

Stammzellgesetz – Bremse für Forscher?

2002 gab es um die Forschung an menschlichen embryonalen Stammzellen eine hochemotionale Debatte. Heute ist der Pionier von ehedem mit dem Stand seiner Arbeit zufrieden. Doch nicht nur er fürchtet durch das Stammzellgesetz Nachteile für Forscher in Deutschland. mehr »

Ebola-Überlebende auch 40 Jahre später noch immun

Eine Forscherin machte sich auf die Suche nach den Überlebenden des ersten Ebola-Ausbruchs – und verspricht sich davon wichtige Erkenntnisse. mehr »