Ärzte Zeitung, 30.08.2010
 

Fundsache

Mit einem Bein auf den Kilimandscharo

Drei beinamputierte US-Amerikaner haben den Kilimandscharo, Afrikas höchsten Gipfel, bestiegen - auf einem Bein und fünf Prothesen.

Kirk Bauer (62), Dan Nevins (37) und Neil Duncan (26) sind Veteranen und haben ihre Gliedmaßen während ihrer Kriegseinsätze in Vietnam, Afghanistan und im Irak verloren. Für ihren Trip auf den 5895 Meter hohen Kilimandscharo im Nordosten Tansanias benötigten sie sechs Tage - üblich sind drei bis vier. Nevins, der beide Beine im Irak einbüßte, erlitt während des Aufstiegs ein Druckgeschwür an einem seiner Stümpfe und musste von seinen Kameraden auf dem Rückweg getragen werden.

"Wenn drei Amputierte mit nur einem gesunden Bein den Kilimandscharo erklimmen können", erklärte Bauer im Gespräch mit dem Sender BBC, "dann können auch unsere anderen behinderten Freunde aktiv sein und ein gesundes Leben führen." (Smi)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3196)
Organisationen
BBC (438)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Überlebensvorteil bei Übergewicht nur ein Trugschluss?

Übergewicht ist ein kardiovaskulärer Risikofaktor, doch wer schon eine entsprechende Erkrankung hat, lebt länger. Stimmt dieses "Adipositas-Paradox" vielleicht gar nicht? mehr »

Digitalisierung – Ärzte zwischen Hoffnung und Ernüchterung

Viele Ärzte im Krankenhaus verbinden mit der Digitalisierung die Hoffnung auf Arbeitserleichterungen. Zugleich beklagen sie mangelhafte Vorbereitung und Umsetzung, so eine Umfrage. mehr »

Oh, Britannia! Was hat der "Brexismus" aus dir gemacht?

Von wegen Tea Time, Queen und Linksverkehr: Nicht nur der Blick der Briten auf die EU hat sich geändert. Umgekehrt blicken auch Menschen weit außerhalb Europas inzwischen mit Unverständnis auf die Insel. mehr »