Ärzte Zeitung, 01.09.2010

Fundsache

Sumo-Ringer und ihre Last mit SMS

Wurstfinger können ganz schön hinderlich sein. Besonders dann, wenn es gilt, zierliche Mobiltelefone zu bedienen. Beim Verband der Sumo-Ringer in Japan hat das Problem epidemische Ausmaße angenommen.

Die verbandsinterne Kommunikation war in die Kritik geraten, nachdem einzelne Ringer wegen Glücksspiel und illegaler Pferderennwetten ins Gerede gekommen waren. Verbandsoffizielle standen in den Medien schlecht da - dicke Finger erschwerten die interne Kommunikation via SMS.

Kurzerhand hat der Verband daher jetzt 60 iPads für Trainingszentren und die Führungsriege bestellt, berichtet der "Daily Telegraph". Die beliebten Tabloid-Computer erwiesen sich als Wurstfinger-kompatibel.

Der 62-jährige Verbandschef, der zuvor bei eingehenden SMS hilflos war, zeigte sich zufrieden. Das Mail-Versenden sei trotz dicker Finger kinderleicht. (fst)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3198)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Beginnt die MS im Dünndarm?

Im Dünndarm werden wohl "Schläfer-T-Zellen" aktiviert, die eine MS triggern. Jetzt sind Forscher auf der Suche nach dem Auslöser – und haben Keime im Verdacht. mehr »

Wie die Neurologie von der Flüchtlingskrise profitiert

Migranten sind für Europa eine Herausforderung, doch sie bringen auch neue Erkenntnisse: Mediziner können durch Zuwanderer erforschen, wie Gene und Umwelt mit neurologischen Krankheiten zusammenhängen. mehr »

Hausbesuche bringen wohl mehr Honorar

Beim GKV-Spitzenverband gilt als ausgemacht, dass die Ärzte für eine Ausweitung der Mindestsprechzeiten nur sparsam honoriert werden sollen. Das Honorarsystem soll keine Gelddruckmaschine für Ärzte sein. Eine Ausnahme könnte es geben: Hausbesuche. mehr »