Ärzte Zeitung, 10.09.2010

Fundsache

Mikroben gegen Wiesn-Mief

Erbärmlicher Schweißgeruch, in verschüttetem Bier dahin modernde Reste von Wiesn-Hendln, Ausdünstungen hunderter Toiletten - dass solche Gerüche auf dem Oktoberfest bislang niemandem störten, war vor allem den Rauchern zu verdanken - ihr beißender Tabakqualm hatte bislang geschickt jeden üblen Odor übertüncht.

Doch damit dürfte nun Schluss sein - offiziell darf man in den Wiesn-Zelten nicht mehr rauchen. Oktoberfestwirte suchen daher verzweifelt nach neuen Waffen gegen den Mief. Gute Chancen haben spezielle Mikroben: Sie sollen den stinkenden Schlamm aus Essens- und Trinkensresten unter den Planken der Zeltböden olfaktorisch neutralisieren. Das Verfahren sei erprobt, schreiben Münchner Zeitungen. Dem trauen jedoch nicht alle Wirte. Einige wollen die Lüftung in den Zelten verbessern - oder bei Rauchern weiterhin beide Augen zudrücken. (mut)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3196)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Dicker Hals = dickes Risiko fürs Herz

Nicht nur ein dicker Bauch spricht Bände – der Halsumfang eignet sich ebenfalls, um das kardiovaskuläre Risiko abzuschätzen. mehr »

Junge Ärzte müssen etwas zur Versorgung auf dem Land beitragen!

Politik und Verbände mühen sich ab, um junge Ärzte für die Versorgung auf dem Land zu begeistern. Blogger Dr. Jonas Hofmann-Eifler sieht die Verantwortung ein Stück weit auch bei sich und seinen Kollegen. mehr »

Konsequente Strategie gegen Diabetes

Angesichts der epidemischen Zunahme von Diabetes-Patienten in Deutschland, muss die nächste Bundesregierung unbedingt den Nationalen Diabetesplan umsetzen. mehr »