Ärzte Zeitung, 15.09.2010

Fundsache

Prothese hilft beim Blick auf die Welt

Ein kanadischer Regisseur, dem seit seiner Jugend ein Auge fehlt, hat seine Prothese mit einer Minikamera ausgestattet, um die Welt daran teilhaben zu lassen, was er sieht. Rob Spence aus Toronto verlor sein rechtes Auge als Teenager, während er mit einer Waffe hantierte, aus der sich versehentlich ein Schuss löste.

Jetzt hat er mit Hilfe des Massachusetts Institute of Technology ein Kunstauge mit Videokamera entworfen, die sich aus einer winzigen Drei-Volt-Batterie speist. Ein Transmitter überträgt das Signal in Echtzeit auf seinen Computer. "Wenn du eine Kamera mitbringst, verändern sich die Menschen", sagt der 36-Jährige einem Bericht des "Daily Telegraph" zufolge.

"So ist die Unterhaltung viel authentischer." Seine Interview-Partner erfahren erst später, dass das Gespräch aufgenommen wurde, und entscheiden dann, ob sie einer Veröffentlichung zustimmen. (Smi)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Zwei Gläser Wein? Das lass lieber sein!

Wer täglich mehr als zwei Gläser Wein leert, hat ein erhöhtes Risiko, an Magenkrebs zu erkranken. Ob ein Komplettverzicht ratsam ist, bereitet Forschern noch Kopfzerbrechen. mehr »

Warum der Brexit körperlich krank macht

Übelkeit und Kurzatmig: Blogger Arndt Striegler hat mit seiner Hausärztin über seinen Gesundheitszustand und den Austritt aus der EU geredet – und einen Zusammenhang am eigenen Leib festgestellt. mehr »

Nach der Wahl muss Vernetzung auf die Agenda!

Gesundheitsminister Gröhe gibt einen Ausblick auf die nächste Legislaturperiode: Die stärkere Vernetzung der Akteure müsse dann höchste Priorität haben. Der Innovationsfonds soll zur Dauereinrichtung werden. mehr »