Ärzte Zeitung, 28.10.2010

Fundsache

Wodka lähmt das Liebesleben

Ein Prachtexemplar von einem Mannsbild - mit muskulösem nacktem Oberkörper durch die Prärie wandelnd - so lässt sich Russlands Premier Putin gerne ablichten. Kein Wunder, dass er damit bei Frauen punktet, zumal deren Alltagserfahrungen mit dem anderen Geschlecht doch eher bescheiden sind.

So fehlen in Russland nicht nur elf Millionen Männer für eine ausgeglichene Bilanz, die vorhandenen erweisen sich im Bett zudem als Schlaffis. Schuld ist, man ahnt es, der Wodka. 18 Liter davon kippt jeder Russe pro Jahr hinter die Binde, mit verheerenden Auswirkungen auf das Sexualleben.

"Würden die Männer weniger Trinken, würde es auch im Bett besser laufen", klagt etwa die 45-jährige Swetlana der "Tagesszeitung" aus Berlin. Putin soll's nun richten: Mit einem Zehnjahresplan will er den Wodkakonsum halbieren. Die Frauen werden ihn dafür lieben. (mut)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Auf Zungenküsse besser verzichten?

Zungenküsse erhöhen offenbar das Risiko für HPV-Infekte und damit auch für Mund-Rachen-Tumoren. US-Experten haben sich das Krebsrisiko jetzt einmal genauer angesehen. mehr »

Das ist bei einer Datenpanne zu tun

Bei einem Datenleck in der Praxis sind Inhaber nach der Datenschutzgrundverordnung verpflichtet, dies zu melden. Wem und wie, das erläutern Medizinrechtler. mehr »

Urologen befeuern Diskussion um Herztoddiagnostik

Die Deutsche Gesellschaft für Urologie fordert große Reformen bei der Organspende. DGU-Präsident Professor Paolo Fornara erläutert im Interview, welche Neuregelungen seiner Meinung nach dringend nötig sind. mehr »