Ärzte Zeitung, 07.12.2010

Fundsache

Gefahr droht in der Weihnachtszeit

Die Weihnachtszeit bedeutet für britische Hausarztpraxen und Kliniken weniger Kerzenglanz und Zimtsterne, sondern tausende zusätzliche Patienten.

Wie aus aktuellen Zahlen der Organisation Royal Society for the Prevention of Accidents (RSPA) hervor geht, verletzen sich jährlich rund 80 000 Briten beim Schmücken des Tannenbaumes, dem Auspacken von Geschenken und dem Anzünden von Kerzen.

Jährlich müssen mehr als 1000 Patienten ärztlich behandelt werden, weil sie beim Tannenbaumschmücken von der Leiter, vom Stuhl oder Tisch fielen.

Weitere Gefahrenquellen in der Vorweihnachtszeit: Bisse in Tannenbaum-Glaskugeln (rund 800 Fälle), Stich- oder Schnittwunden beim Öffnen von Geschenken (600) sowie Stichverletzungen als Folge von Stecknadeln in neu gekauften Oberhemden. Seit 1997 starben außerdem 26 Menschen, weil sie ihren elektrisch beleuchteten Tannenbaum bewässerten, ohne vorher den Stecker zu ziehen. (ast)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3204)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Deutsche ernähren sich schlecht

Tödliche Infarkte und Schlaganfälle durch schlechte Ernährung: Deutschland nimmt hier unter den Ländern mit westlichem Lebensstil einen traurigen Spitzenplatz ein. mehr »

Fallwert steigt um 2,6 Prozent

Die Entwicklung der Arzthonorare tendiert in der GKV-Regelversorgung weiter nach oben – jedenfalls laut den jüngst verfügbaren Zahlen. mehr »

Spahn bleibt bei Sprechstundenzeiten hart

Das Termineservicegesetz wird nachgebessert werden, aber nicht bei den Sprechstundenzeiten. Das stellt Jens Spahn beim Neujahrsempfang des Hausärzteverbands klar. mehr »