Ärzte Zeitung, 16.06.2011

Fundsache

Berliner Ordnungsliebe

Die KV Berlin wurde kürzlich auf den Kopf gestellt - von der Aufsichtsbehörde. Im Rahmen einer Prüfung untersuchte die Senatsverwaltung für Gesundheit, ob in der Hauptstadt-KV alles mit rechten Dingen zugeht. Das hatte sie zuletzt 2006 und zuvor 1999 getan. Nun wurde erneut die ganze KV geprüft.

Rund 40 000 Euro kostet die Prüfung laut KV-Vize Dr. Uwe Kraffel. "Hier gibt es kaum größere Beanstandungen", berichtete er der Vertreterversammlung. Einiges hatten die Prüfer aber doch zu bemängeln. Ausgerechnet bei so wichtigen Angelegenheiten wie Honorarverteilung und Abrechnung stießen sie auf Unstimmigkeiten.

Es sei aufgefallen, dass der Honorarverteilungsvertrag nach Paragrafen sortiert ist, während die Abrechnungsordnung in Punkte gegliedert wird. Die Prüfer vermissten ein einheitliches Sortierkriterium. Es gibt doch noch Reste preußischer Ordnungsliebe. (ami)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3203)
Organisationen
KV Berlin (817)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wann das Smartphone für Kinderaugen gefährlich wird

Kleine Kinder sollten lieber mit Bauklötzen spielen als mit Smartphones, raten Augenärzte. Denn: Wenn die Kleinen häufig und lange auf Bildschirme starren, leiden nicht nur ihre Augen. mehr »

Quereinstieg zum Hausarzt – reicht ein Jahr Weiterbildung?

Der Deutsche Hausärzteverband warnt vor einer Verwässerung der Weiterbildung zum Allgemeinmediziner. Ein Jahr Weiterbildung reiche nicht für Umsteiger aus der Klinik. mehr »

Auf Zungenküsse besser verzichten?

Zungenküsse erhöhen offenbar das Risiko für HPV-Infekte und damit auch für Mund-Rachen-Tumoren. US-Experten haben sich das Krebsrisiko jetzt einmal genauer angesehen. mehr »